140 Jahre Gesang in Röthenbach
140 Jahre Gesang in Röthenbach
Singverein Frohsinn 1878 Röthenbach e.V.
Singverein Frohsinn 1878 Röthenbach e.V.

Chronik des Singverein 1878 Röthenbach e.V.

Der Singverein Frohsinn 1878 Röthenbach e.V. bedankt sich bei allen aktiven und passiven Mitgliedern, der Stadt Röthenbach und allen weiteren Unterstützern, ohne die diese Geschichte nicht möglich gewesen wäre.
Dieser Rückblick soll nur die wichtigsten Jahreshöhepunkte der Vereinsgeschichte aufzeigen. Er erhebt sicher nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und sollte eine Person unerwähnt geblieben sein, bitten wir bereits jetzt um Entschuldigung. Diese Chronik wurde von allen Mitwirkenden mit größter Sorgfalt erstellt.

2017: Das Chorjahr begann mit dem Gruppenkonzert in der Mehrzweckhalle Otten-soos am 18.03.
Es folgte am 14. Mai das Muttertagskonzert im Mehrgenerationenhaus in Röthenbach.
Mit Franz Plecher musste der Verein sich von seinem Ehrenmitglied verabschieden.

Highlight des Jahres 2016 war ein Konzertabend mit den Ural Kosaken. Die russische Seele wurde von großen Stimmen vorgetragen und der Frohsinn konnte hier in der Karl-Diehl-Halle mit seinem Chor die Veranstaltung erfolgreich mitgestalten.

2016: Vom 26. bis 29. Mai nahm der Chor am 3. Internationalen Gesangverein-treffen in Kirchberg, Tirol teil.
Es folgte ein Konzert am 07.10. in der Karl-Diehl-Halle mit dem Ural Kosaken und Dorothee Lotsch. And diesem Abend wurde neben russischen Volksweisen auch zahlreiche Stück der Künstlerin Alexandra wiedergegeben. der Frohsinn wurde an diesem Abend durch Sängerinnen und Sänger des Chors aus Weingarts unterstützt.

Weiter wirkten Teile des Chors am 22. und 23. Oktober beim dritten Theaterstücks von Wolfgang Junga mit. „Im Sturm des Kapitals“ wurde im Kultur-Raum der Pegnitz-Zeitung in Lauf aufgeführt.
Für die Bewohner der Alten-/Pflegeheime Konias und Karl-Heller-Stift ist der Auftritt des Frohsinn in der Vorweihnachtszeit eine schönes Erlebnis. Hier im Jahr 2014.

2014: Vom 23. bis 25.05 fuhr man nach Bad Gleichenberg zum 135 -ährigen Jubiläum des dortigen Gesangvereins, bei dem man am Sonntag gemeinsam die hl. Messe mitgestal-tete.
Ein Benefizkonzert für Rumänien gab der Froh-sinn in Zusammenarbeit mit der Kolpingfamilie am 21.09. in der St. Bonifatius Kirche.
Zum 100-jährigen Bestehen der Heilig Kreuz Kirche führte man die „Missa Patris“ zusammen mit der Stadtkapelle, einem Vokalquartett und Bläsern am 25.10. auf.
Am 26. Oktober wurde mit Mitgliedern des „Fränkische Schweiz Chors“ die Deutsche Messe von Franz Schubert in der Basilika in Gößweinstein vorgetragen.
Leider musste der Singverein Frohsinn von seinem Ehrenmitglied Georg „Schorsch“ Scharf abschied nehmen.

Und mir ein Liedlein gesungen - Das zweite Theaterstück aus der Feder des Chorleiters Wolfgang Junga

2013: Am 29.07. nahm der Chor am „Meister-singen“ zum Wagnerjahr im Stadtpark Nürnberg teil.
Es folgte ein Besuch des Chors aus Bad Gleichberg zu unserem 135 jährigen Jubiläum in der Zeit vom 12.07. bis 14.07., bei der u.a. die Schubert Messe in der St. Bonifatius Kirche gesungen wurde.
Das zweite Theaterstück des Singverein mit dem Titel „Und mir ein Liedlein gesungen“ wurde am 28.09. im Rahmen des 135 jährigen Jubiläums aufgeführt.
Am 13.10. erfolgte die Teilnahme am Gruppenkon-zert „Viva Ia musica“ in der Karl Diehl Halle.

Große Schlußszene des Theaterstücks „Picknick an der Pegnitz“. In der Mitte mit Krone der Regiseur, Initiator - Chorleiter Wolfgang Junga.
2012: Am 25. Februar wurde das Theaterspiel „Picknick an der Pegnitz“ noch einmal in der Karl-Diehl-Halle aufgeführt.
Weiter wirkte der Chor am 17.03. beim Gruppenkonzert der Sängergruppe Moritz-berg in Ottensoos mit, dieses stand unter dem Motto „Lob der Musik“.
Eine kleine Delegation besuchte die Jubiläumsveranstaltng des Patenvereins aus Rückersdorf am 21. April.
Am 06. Mai fand ein Platzsingen und ein Festzug zum 150 jährigen Jubiläum des MGV Ottensoos.
Außerdem wirkte man am 22.07.beim Platzsingen in Schönberg mit.
Es folgte das Chorkonzert des MGV Haimandorf in der Karl-Diehl-Halle am 22.09.2012.
Ein Benefitzkonzert in der St. Bonifatius Kirche fand unter dem Motto „Konzert für Alle“ statt. Zusammen mit der Kolpingfamilie, konnten hier Erlöse für die Krebsklinik in Temeswar generiert werden.
Mit unserm Patenverein Rückersdorf veranstaltete man im Blindeninstitut Rückers-dorf am 27.10. einen Konzertabend unter dem Titel „Spaß mit Musik“.
Weiter trat der Chor in Katharinen Kirche in Thuisbrunn mit dem Friedenskonzert „Da pacem domine“ am 28.10 auf.

2011: Da die bisherige 2. Vorsitzende Cornelia Trinkel nicht mehr kandidierte wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit Erich Dannhäuser ein neuer 2. Vor-sitzender gewählt.
Zu dem wirkte man am Festabend zum 700-jährigen Bestehen der Stadt Röthen-bach am 16. März mit.
Mit dem Fränkisch Schweiz Chor gestaltete man das Rahmenprogramm zur Vor-stellung des Wigalois-Comic auf dem Gräfenberger Markplatz am 18.06. mit.
Weiter nahm man am Friedensdankfest „Da pacem domine - Farben des Friedens“ in Meeder am 09. Juli teil.
Am 24. Juli, dem Tag der Vereine trat man bei der FFW Röthenach auf.
Selbstverständlich trug man auch am Festabend zum 25 jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Röthenbach - Bad Gleichenberg, in der Karl-Diehl-Halle am 07.10. mit einem Auftritt bei.
Es folgte am 16. Oktober die Teilnahme am Konzert in der Gräfenberger Kirche, mit Liedern aus dem Friedensdankfest.

Am 11.11.2011 erfolgte die Uraufführung des Theaterspiels „Picknick an der Pe-gnitz“ zum 700-jährigen Bestehen der Stadt Röthenbach.
Am 11. Dezmeber fand das Gemeinschaftskonzert „Halleluja“ mit der Stadtkapelle Röthenbach in der Heilig-Kreuz-Kirche statt.
Frau Klara Riedl wurde 2011 zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Vorstandschaft nach den Neuwahlen 2011 v.l.: Traudl Kuhn, 1. Sängervorstand Dr. Irmgard Seybold, Inge Dannhäuser, Ingrid Scharrer, Maria Huger, Doris Kling, Schriftführerin Hannelore Kuhn, Anni Zimmermann, Justine Dannhäuser, 2. Vor-sitzender Erich Dannhäuser, Kassiererin Ursula Krozcek, Steffi Scherzer, Horst Stauber, 2. Schriftführerin Waltraud Weber, Armin Hofmann und 1.Vorsitzender Hans Huger

2010: Im Mai konnte der Frohsinn wieder einmal die polnischen Freunde des Jutrzenka-Chors im Rahmen einer Konzertreise besuchen.
Unter dem Titel „Erste Gräfenberger Steinzeit“ nahm man am 25. Juli am Stein-bruchkonzert teil.
Weiterer Konzerthöhepunkt war dasGlockensingen im Turm der St. Bonifatius Kirche am 16.10.
Am 4.12. fand ein Adventssingen im Altenheim St. Michael mit den „Singvögeln“ statt.
 
2009: In der Zeit vom 10.-12. Juli konnte man anlässlich der 30 Jahrfeier konnte man wieder einmal die Freunde in Bad Gleichen berg besuchen und nahm an einem Konzert in der Mailandhalle teil.
Weiter erhielt man Besuch des polnischen Jutrzenka-Chors aus Naklo vom 09.-12. Oktober. Gemeinsam gestaltete man die heilige Messe am 10.10. in Gößweinstein mit.
Ebenso war man bei der Trauung 2. Vorsitzenden Cornelia Winter mit Hans Peter Trinkl am 06.06. im Einsatz.
 
2008: Vom 4.-6. Juli hatten wir unsere Freunde des Chors aus Bad Gleichenberg anlässlich des130-jährigen Jubiläums zu Gast. Am Abend des 4. Julis fand in der Karl-Diehl-Halle (ehem. Stadthalle) das Konzert „Frau Musika - ein musikalischer Zeitenbogen“ statt. Am darauf folgte die Uraufführung eines musikalischen Mär-chens „Klingansohr“ gemeinsam mit den Kindern des Horts der Forsterberschule.
Gemeinsamer Auftritt mit dem Gesangverein Bad Gleichenberg anlässlich des Jubiläumskonzerts in der Karl-Diehl-Halle in Röthenbach

2007: Ein Konzert mit dem MGV Haimendorf in der Stadthalle veranstaltete man am 03. März.
Am 14.04. nahm an der Freundschaftsfeier der FFW Röthenbach teil.
Der Frohsinn trat im weiteren Jahresverlauf anlässlich des „Großen Muttertagskon-zerts der Chöre“ am 12.05.07 in Forth auf.
Weitere Auftritte folgten auf der Consumenta am 28.10. in Nürnberg und bei der Weihnachtsfeier des VDK in der Stadthalle.

 

2006: Der Chor nahm am 21. Mai anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Kol-ping Familie am Gottesdienst und dem anschließenden Festzug teil.
Am 28.05. fand der Festzug zum 50sten Bestehen des MGV Offenhausen statt.
Vom 06.-10. Juli veranstaltete man eine Sängerreise nach Polen zu einem Konzert und einer Jubiläumsveranstaltung.
Im Rahmen des Ehrenabends konnten am 17.10. geehrt werden:
Justine Dannhäuser, Ursula Krocek und Peter Kuhn (10 Jahre Vereinszugehörigkeit) - Richard Aßenbaum, Bernhard Liebl (25 Jahre Vereinszugehörigkeit) - Wilhelm Buchner, Ernst Pürner, Günter Werner (40 Jahre Vereinszugehörigkeit) - Hermann Fenzel (60 Jahre Vereinszugehörigkeit)

Grillfest auf der Riedl-Wiese

2005: Zum 100-jährigen Jubiläum des Männerge-sangverein Kirchröttenbach nahm man man am 29.05. an Festzug teil.

Am 23.07. fand ein Grillfest auf der Wiese der Fa-milie Riedl mit unseren Sängerfreunden des Män-nergesangvereins Haimendorf statt.
Beim Blumenfest am 28.08. erreichten wir mit dem Motiv „Eiscocktailbecher“ den 8. Platz in der 1. Preisgruppe.

Musikalischer Höhepunkt des Jahres war am 29.10. die Teil-Uraufführung der „Missa Patris“ in der Kirche St. Bonifatius in Röthenbach.
Am 2. Dezember erfolgte ein Auftritt am Röthenbacher Weihnachtsmarkt.

Blumenfest 2004

2004: Am 20. März nahm man am Frühlingskon-zert der Sängergruppe Moritzberg in der Aula der Bert-leinschule in Lauf teil.
Für seine Verdienste im Ehrenamt erhielt am 11.05. unser Ehrenvorstand Hermann Fenzel das Ehren-zeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten aus den Händen des stellvertretenden Landrat Norbert Dünkel.
In der Zeit Vom 02. - 04.07. fand eine Sängerfahrt nach Bad Gleichenberg anlässlich des 125. Jubi-läums des Gesangverein statt.

Das Blumenfestmotiv „Krug“ - gebaut von Louis Fischer - erreichte am 29.08. den 3. Platz in der 1. Preiskategorie.
Eine Weinfahrt führte am 20.11. nach Volkach, mit Besichtigung der Abtei Münster-schwarzach, einer Stadtführung durch Volkach und der Besichtigung des Weingut Glaser in Nordheim.
Am 19.12. fand ein Adventskonzert in der Stadthalle mit Gunter Emmerlich und der Unterstützung des MGV Haimendorf unter der Leitung von Wolfgang Junga statt.
Leider mussten wir uns im Mai von unserem Ehrenmitglied Hermann Schneider verabschieden.
Festausschuss 2003 v.l.: Hildegard Röß, Hans Huger, Hermann Fenzel, Joachim Hild, Traudl Kuhn, Arnulf Hinney (nicht im Bild Anni Zimmermann)

2003: Die Jahreshauptversammlung brachte einen erneuten Wechsel im Vereinsvorsitz. Der bisherige 2. Vorsitzende Hans Huger übernahm das Amt von Nicole Andresen. Weiter stand das Jahr voll und ganz im Zeichen des 125-jährigen Vereinsjubiläums.

So fand am 26. April ein Kirchenkonzert in der evangleischen Heilig-Kreuz-Kirche statt. Neben dem Frohsinn nahmen der evangelische Kirchechor und das Streichorchester „Collegium pro Musica 2000“ aus Burgfarrnbach daran teil.
Vom 7.05.-05.06. konnte in der Sparkasse eine Bildervernissage „125 Jahre Singverein Frohsinn“ präsentiert werden.
Am 19. Juli veranstaltete man einen Festabend mit Ehrungen in der Stadthalle statt. Dazu konnten der MGV Haimendorf, der Patenverein aus Rückersdorf und der Ge-sangverein Bad Gleichenberg begrüßt werden.
Das große Festkonzert fand am 25.10. in der Stadthalle statt. Hier traten neben dem Jubelchor unter anderen der Patenverein aus Rückersdorf und der MGV Haimendorf auf.
Den Abschluß des Jubeljahres bildete das Adventskonzert am 30.11. in der katho-lischen St. Bonifaz-Kirche in Röthenbach. Hier konnte das Programm zusammen mit dem befreundeten Jutrzenka-Chor aus dem polnischen Naklo gestaltet werden.
Besonders stolz war der Verein, dass man dem langjährigen Vereinsmitglied Louis Fischer im November die Ehrenmitgliedschaft verleihen konnte.

Der gemischte Chor im Jahr 2003
1. Reihe v.l.: Tina Metzger, Erika Seufert, Maria Huger, Stefanie Scherzer, Angelika Buckel, Liselotte Hauer, Grete Schmid, Hans Huger
2. Reihe v.l.: Nicole Andresen, Tanja Schmidt, Inge Dannhäuser, Doris Kling, Ursula Kroczek, Katharina Rasch, Maria Steinhauer, Wula Fischer, Margit Lampel
3. Reihe v.l.: Justine Dannhäuser, Hildegard Röß, Elvira Behr, Ingrid Scharrer, Liselotte Berg, Gerda Jüttner, Waltraud Kuhn, Maria Stanitzek
4. Reihe v.l.: Arnulf Hinney, Armin Hofmann, Joachim Hild, Hermann Fenzel, Wilhelm Stanitzek, Georg Scharf, Heinrich Scherzer, Wolfgang Junga
Es fehlen: Gerda Brendel, Betty Hauck, Karl-Heinz Hofmann, Andrea Hollederer, Hannelore Kuhn, Franz Plecher, Hermann Schneider, Isolde Sprenger, Ingrid Stangl, Anni Zimmermann

Neue 1. Vorsitzende Nicole Andersen

2002: Am 25. Januar stellte Auguste Arndt nach siebenjähri-gem, erfolgreichen Wirken das Amt der Vorsitzenden zur Verfü-gung. Da im Rahmen dieser Jahreshauptversammlung keine Neubesetzung erfolgte, wurde in der ausserordenlichen Mitglie-derversammlung am 11. April als neue Vorsitzende Nicole Andresen gewählt. Hans Huger blieb 2. Vorsitzender.
Nach der Singstunde am 23.04. dankte die neue Vorsitzende Nicole Andresen ihrer Amtsvorgängerin Gusti Arndt für das En-gagement und überreichte unter dem Beifall der Chormitglieder einen Blumenstrauß.
Am Festnachmittag des 20.Juli konnte 2. Vorsitzender Hans Huger dem Patenvereine GV Rückersdorf zum 140-jährigen Bestehen ein Geschenk überreichen. Der Chor war mit drei Chorsätzen aktiv an den Feierlichkeiten beteiligt.
Das Motiv „Sängerherz“ erreichte beim Blumenfest am 26.08. den 10. Platz und die Marschgruppe bekam viel Applaus.
Auch beim Bürgerfest am 28.09. trug der Frohsinn sein gesangliches Können der Röthenbacher Bervölkerung vor.

Ivan Rebroff in der Röthenbacher Stadthalle

2001: Zum 125-jährigen Jubiläum des Gesangverein Etzelwang nahm man am 3.06. am Festzug teil.
Vom 13. - 17. Juni fand eine Reise nach Polen anlässlich des 90-jährigen Bestehens des befreundeten Jutrzenka-Chors statt. Der Chor beteiligte sich unter der Leitung von Wolfgang Junga an einem Festkonzert sowie einem Kirchenkonzert. Neben dem in-teressanten Besuch der schönen Stadt Krakau konnten die Sän-gerinnen und Sänger des Frohsinn die herzliche Gastfreund-schaft und Geselligkeit der polnischen Freunde erleben.

Am 30.06. veranstaltete man eine Sängerfahrt nach Feuchtwangen und besuchte das Fränkische Sängermuseum.
Im Rahmen des Blumenfests am 26. August besuchten uns einige Sängerinnen und Sänger aus Naklo und nahmen in ihren bunten Trachten gemeinsam mit der Marschgruppe des Frohsinns am Festzug teil.
Das Konzert am 26.12. in der ausverkauften Stadthalle war der Höhepunkt des Konzertjahrs. Ein begeistertes Publikum erlebte den verstärkten Frohsinn-Chor (DirigentWolfgang Junga) beim Weihnachtskonzert mit lvan Rebroff. Der Star des Abends gewann mit seiner Volksnähe sofort die Herzen der Zuhörer. Der Frohsinn wusste als Chor aber auch durch Soli zu überzeugen.
 

2000: Am 8.01. wurde das Ehrenmitglied Karl Ferentzi 99 Jahre alt, dem Chor mit einem Ständchen gratulierte.
Unter dem Motto „MUSIK KENNT KEINE GRENZEN“, nahm man am 25.03. am Grup-penkonzert derSängergruppe Moritzberg teil.
Unter der Leitung von Helga Schmidt trat der Kinderchor am 7.05. in der Stadthalle im Rahmen der VdK-Muttertagsfeier auf.
Am 21.05. beteiligte sich der Cohr an der 125-Jahrfeier der FFW Röthenbach im Rahmen der Mitgestaltung des ökumenischen Festgottesdiensts und dem Festzug.
Es folgte am 16.09. ein Auftritt des Chors beim internationalen Bürgerfest am Rat-hausplatz.
Beim 100-jährigen Jubiläum der Oberpfälzer Eintracht am 22.10. wirkte man am Festnachmittag mit.
Im Rahmen des Familienabends am 28.10. verabschiedete Vorsitzende Gusti Arndt, die seit 1996 wirkenden Leiterin des Kinderchors Helga Schmidt.
Das Highlight des Jahres fand am 1. Weihnachtsfeiertag in Meistersingerhalle in Nürnberg statt. Der gemischte Chor des Frohsinn und der Gesangverein Weingarts gaben zusammen mit Ivan Rebroff ein gelungenes Weihnachtskonzert.

Der Singverein Frohsinn in der Meistersingerhalle mit Ivan Rebroff
Hans Genitheim

Am 13.04.2000 verstarb das Ehrenmitglied Hans Genitheim, mit ihm verlorder Verein eine große Persönlichkeit. Seit 1960 hatte er den Frohsinn entscheidend mitgeprägt und den Chor als Sänger-vorstand und Vizechorleiter bei unzähligen Auftritten dirigiert.

2. Vorsitzender Hans Huger
1999: ln der Jahreshauptversammlung im Januar wurde Auguste Arndt als 1. Vorsitzende bestätigt. Neu in ihre Ämter wurden Hans Huger als 2. Vorsitzender und Hannelore Kuhn 1. Schrift-führerin gewählt.
Im April nahm der Singverein an 100-Jahrfeiern der KAB am 17.04. und des MSV am 24.04. teil.
Vom 25. bis 28. Juni fand eine Chorfahrt nach Bad Gleichenberg zum 120-jährigen Bestehen des befreundeten Gesangvereins in der Röthenbacher Patenstadt statt. Ein fränkisch-steirischer Abend am 26.06. im Kurzentrum Bad Gleichenberg stand im Mit-telpunkt des dreitägigen Aufenthalts in der Steiermark. Der Chor des Frohsinn unter der Leitung von Wolfgang Junga hatte einen großen Anteil mit einem gelungenen und vielseitigen Programm an der Festveranstaltung.
Am 3.07. wirkte des Frohsinn bei der Schloss-Serenade in Forth-Büg mit.
Den Festabend des Verschönerungsvereins anlässlich der 100-Jahrfeier am 9.10. konnte der Cohr ebenso mitgestalten.
Beim Familienabend des Frohsinns am 23.10. wurden für 10-jährige Vereinstreue Renate Hofmann und für 40 Jahre Max Kolbeck durch die 1. Vorsitzende Gusti Arndt geehrt. Gerda Brendel und Angelika Buckel konnten für 10 Jahre aktives Sin-gen im Chor mit Urkunde und Ehrennadel des Fränkischen Sängerbunds ausge-zeichnet werden.
 
1998: Im Rahmen einer Vernissage in der Sparkasse wurde am 7. Mai die Ausstel-lung „120 JAHRE SINGVEREIN FROHSINN“ eröffnet. Gäste des Abends waren beide Bürgermeister der Stadt Günther Steinbauer und Klaus Hacker, Walter Neumann vom Fränkischen Sängerbund, Gruppenvorsitzende Jutta Kuphal, die ehemaligen Chorleiter Gottfried Luttenberger und Bruno Schmidt. Der Besuch von Peter Conradty mit seiner Gattin unterstrich die Verbundenheit des Hauses Conradty mit dem Singverein. Der Chor gibt unter der Leitung von Wolfgang Junga einige Früh-lingslieder zum Besten. ln seiner Ansprache brachte Hermann Fenzel, der Initiator der Ausstellung, einen Auszug aus der Chronik des Singverein Frohsinn vor. Die umfangreiche, stilvoll gestaltete Dokumentation war bis zum 10. Juni zu sehen und wurde noch einmal den Besuchern des Festkonzertes am 3. Oktober im Foyer der Stadthalle präsentiert.
Die Schlossplatzserenade am 25.07. in Forth fand unter Beteiligung desgemischten Chors statt.
Anlässlich des Jubiläumskonzerts zum 120-jährigen Bestehens des Singverein Frohsinn kam am 2.10. der befreundete Jutrzenka Chor aus dem oberschlesischen Naklo nach Röthenbach. Die Stadt Röthenbach mit 2. Bürgermeister Klaus Hacker und der Singverein Frohsinn mit seiner 1. Vorsitzenden Gusti Arndt boten dem Gastchor einen herzlichen Empfang.
Mit einem vielfältigen Programm feierte der Singverein Frohsinn in der Stadthalle am 3. Oktober sein 120-jähriges Jubiläum in Form eines Festkonzertes. Hierbei wirkten u.a. mit Dominik Hinney (Klavier und Gesang), Florian Hinney, (Gesang), Jutrzenka-Chor (Leitung lrena Rog), Singverein Frohsinn (Kinderchor - Leitung Helga Schmidt, Junger Chor (Leitung Erika Kampffmeyer), Frauenchor, Männerchor und Gemischter Chor (Leitung Wolfgang Junga).
Bei den Ehrungen durch den Deutschen und Fränkischen Sängerbunde durch den Vizepräsidenten des FSB Walter Neumann konnten für 50 Jahre aktives Singen Hermann Fenzel und Hermann Schneider, für 40 Jahre aktives Singen Hans Genit-heim und Martin Genitheim.
Für langjährige Treue zum Verein wurden Hermann Schneider und Franz Plecher zu Ehrenmitgliedern des Singverein Frohsinn ernannt. Zum gemütlichen Abschluss des Festabends spielte die Stadtkapelle Röthenbach zur Unterhaltung und zum Tanz auf.
Am Sonntag, 4.Oktober gestaltete der Jutrzenka-Chor den Gottesdienst in der kath. Kirche St. Bonifatius mit.
Den Abschluß der Feierlichkeiten bot ein geselliger Abend mit den polnischen Gästen bei einem geselligen Abend im kath. Altenheim.
Zum Adventskonzert am Nikolaustag in der kath. Kirche hatte der Frohsinn mit seinen Chorgruppen (Kinder, Junger-, Männer- und gemischter Chor), dem Gesang-verein Bad Gleichenberg als Gastchor und den Bonifaz-Bläsern eingeladen.Das Kon-zert begeisterte mit einem vielseitigen Programm und sorgte für ein volles Gottes-haus.
Gottfried Lutten-berger

1997: Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wird Doris Kling zur neuen 1. Schriftführerin gewählt.
Mit dem Kinderchor, Jugendchor und dem gemischten Chor be-teiligte sich der Frohsinn am 12. April am Konzert der Sänger-gruppe Moritzberg in der Stadthalle Röthenbach.
Gottfried Luttenberger, der über 12 Jahre als Chorleiter erfolg-reich den Frohsinn dirigierte, wurde an diesem Abend von der 1. Vorsitzenden Gusti Arndt mit herzlichen Worten und den Ova-tionen der Sängerinnen und Sänger in den Ruhestand verab-schiedet. Wolfgang Junga, der neue musikalische Leiter des Ver-eins, konnte bereits am 8. Juni beim Platzsingen zur 125-Jahrfeier des MGV Haimendorf ein gelungenes Debüt feiern.

Wolfgang Junga

Beim Altstadtfest in Nürnberg hatte der Singverein Frohsinn im Rahmen des „Tag der Chöre“ am 14. September zwei Auftritte, die sehr gut ankamen.
Zum 1. Oktober übernahm Erika Kampffmeier die Leitung des „Jungen Chors“.
Im Rahmen eines Familienabends am 18.10. konnte die 1. Vorsit-zende des „Frohsinn“, Gusti Arndt zahlreiche Mitglieder, die seit der Wiedergründung 1957 dem Verein die Treue hielten ehren. Weiter wurden Katharina Rasch und Maria Huger für 10 Jahre aktives Sin-gen ausgezeichnet.
Anlässlich des Festkonzerts des MGV Haimedorf in der Stadthalle am 8.11. konnte der Frohsinn seine gute Chorarbeit unterstreichen. Besonders die Vorträge des Kin-derchors fanden die Anerkennung der Zuhörer.
Zudem wirkten der Kinder-, Junge und gemischte Chor am Adventskonzert des evangelischen Kirchenchors am 14. Dezember in der Heilig-Kreuz-Kirche in Röthenbach mit.
Betrauern musste man in diesem Jahr den Tod des früheren Schriftführers (1971 - 1976) Otto Häring.

Kinderchor 1996 unter der Leitung von Helga Schmidt

1996: Am 27.02. konnte der Frohsinn Kinderchor, unter der Leitung von Helga Schmidt wiedergegründet werden.

Beim Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Röthenbach am 16. März kann der Junge-Chor des Frohsinn unter der Leitung von Susanne Strauss mit Spirituals und Songs aus dem Film „Sister Act“ die Zuhörer begeistern. Ebenso sicher in allen Passagen überzeugt Gottfried Luttenberger mit dem gemischten Chor mit Sätzen von Friedrich Silcher und Felix Mendelssohn Bartholdy durch präzise Aussprache sowie gefühlvollen Vortrag.Im Mai nahm jeweils eine Marschgruppe an den Festzügen der Sängerfeste in Simonshofen und Alfalter teil.
Vom 5. bis 8. Juli reiste man nach Naklo in Polen zum 85-jährigen Jubiläum des be-freundeten Jutrzenka-Chores.
Hierbei konnten ein historisches Bergwerkes und ein Planetarium besichtigt werden. Weiter nahm man Festzug zur Kirche mit anschließendem Gottesdienst, dem Fest-konzert im Schloßpark mit dem tschechischen Chor aus Orlova Lutnia, dem aus-drucksstarken Chor der Gastgeber, dem Jungen Chor und dem gemischten Chor des Frohsinn teil. Auf der Heimfahrt legte man einen Halt zur Besichtigung des KZ Auschwitz ein.
Einen weitereren Höhepunkt des Chorjahres bildete das Adventskonzert am 1.12. in der vollbesetzten katholischen Kirche St. Bonifaz. Begleitet von Andrea Theiss an der Orgel, einer Flötengruppe und der Stadtkapelle Röthenbach konnte der Sing-verein Frohsinn erstmals mit vier Chorgattungen ein Höchstmaß an gesanglichen Variationen bieten. Ohne die guten, überzeugenden Vorträge des Jungen-Chors, des gemischten Chors und Männerchors zu schmälern, so eroberten doch die zar-ten und teilweise etwas zaghaften Stimmen des Kinderchores die Herzen der Zuhörer.
Anlässlich der Weihnachtsfeier am 7.12. konnte die Vorsitzende Gusti Arndt die Sänger Rudi Mach und Otto Häring für 40 Jahre aktives Singen mit der goldenen Sängernadel des DSB und FSB auszeichnen. Otto Hähring wurde zudem zum Ehrenmitglied ernannt.
 
Der polnische Chor Jutrzenka aus dem polnischen Naklo
Junger Chor 1995 beim Herbstkonzert in der Stadthalle

1995: Anlässliche der Jahreshaupt-versammlung am 20.Januar übergibt Arnulf Hinney das Amt des 1. Vor-sitzenden an Auguste Arndt . Hinney wird zum 2. Vorsitzenden, Margit Lampel zur 1. Schriftführerin und Waltraud Kuhn zu ihre Vertreterin gewählt.
Am 25.03. gibt der Frohsinn einen Konzert-Nachmittag im ev. Karl-Heller-Stift in Röthenbach. Vorgetragen wurde eine Parade bekannter Melodien, die bei den Bewohnern sehr gut ankam. Dabei feierte der Jugendchor seine Premiere.
Am 28. Mai nahm der Frohsinn am Festzug anlässlich des 75-jährigen Bestehens des GV Harmonie Neunhof teil.
Zum Herbstkonzert konnte der Singverein Frohsinn zum Motto „Wir machen Musik“ die Stadtkapelle, die Big Band des Gymnasiums und einen Chor aus Zaire willkom-men heissen. Selber war man mit dem gemischten und Jugend-Chor unter der Lei-tung von Gottfried Luttenberger vertreten.
Am 30. November wirkte man bei der 30-jährigen Partnerschaftsfeier der Stadt Röthenbach und Les-Clayes- sous-Bois mit.
Traurig stimmten die Todesfälle der Ehrenmitglieder Maria Zinkel (ehemalige Leiterin des Kinderchors) und Franz Breitschaft (Sänger und Schriftführer).

1994: Am 19. März trat man in der Bertleinschule in Lauf anlässlich eines Konzerts der Sängergruppe Moritzberg auf.
Zum 125-jährigen Bestehen des GV Gersdorf nimmt man am Festzug am 29.05. teil.
In der Zeit vom 7. - 10. Juli besuchte man die Patenstadt Bad Gleichenberg. Neben einem Empfang durch den Bürgermeister war der gesangliche Höhepunkt ein Kon-zert im Mailand-Saal mit den Chören MGV aus Niederuster/Schweiz, Jutrzenka aus Naklo/Polen, dem gastgebenden Chor GV Bad Gleichenberg und dem Singverein Frohsinn, sowie das Bezirkssingen im Kurpark von Bad Gleichenberg.
Der Singverein Frohsinn wurde e.V. Der Eintrag in das Vereinsregister Hersbruck erfolgte am 25. November.
Am gleichen Tag hielt man einen Info-Abend „Jugendchor“ mit dem Jungen Chor Hirschaid in der Aula des Gymnasiums ab. Nachfolgend erfolgte die Gründung des Frohsinn-Jugendchores „Junger Chor“.
Im Februar musste der aktive Sängers Josef Stengl beerdigt werden.
 
1993: Die Jahreshauptversammlung vom 21.03. bestätigte Arnulf Hinney als 1. Vorsitzenden und Auguste Arndt zur neuen 2. Vorsitzenden gewählt.
Im Aschluss an die Hauptversammlung wirkte der Chor am Pfarrfamilienabend zu Gunsten des neuen Kindergartens mit.
Am 4. Juli nahm der Frohsinn mit einer Marschgruppe am Festzug anlässlich des 100-jährigen Jubiläums in Eismannsberg teil.
In der Zeit vom 16. - 18. Juli konnte man den Gesangverein Bad Gleichenberg in Röthenbach Röthenbach begrüßen. Es wurde ein abwechslungsreiches Programm mit einem Stadtempfang, der Besichtigung von Röthenbach und der historischen Altstadt von Nürnberg sowie einem Ausflug in die Fränkische Schweiz mit der Einkehr im gemütlichen Schäferkarren geboten.
Am 17.07. fand das Festkonzert zum 115-jährigen Jubiläum des Singverein Frohsinn statt. Weiter wirkten hier der GV Bad Gleichenberg und der MGV Haimendorf in der Stadthallemit . Zur Aufführung kamen u. a. Evergreens und Volkslieder aus der steierischen Heimat der Gäste.
Am 16.10. wirkte der Chor bei der 70-jährigen Jubiläumsfeier des 1. FCR in der Stadthalle mit.
Beim Weihnachtskonzert zu Gunsten des neuen kath. Kindergartens am 19.12. wurden volkstümliche Lieder und stade Weisen zum Besten gegeben.
Leider verstarben in diesem Jahr der aktive Sänger Hans Zenger und das Ehrenmit-glied, der langjährige Archivar Karl Heinrich.
 
1992: Im Rahmen des 130-jährigen bestehens des Patenvereins aus Rückersdorf nahm man am Jubiläumskonzert teil, welches in einem geselligen Zusammensein einen schönen Abschluss nahm.
Am 12. November veranstaltete der Verein einen Familienabend. Hierbei konnten für 25 Jahre aktives Singen im DSB und FSB Karl-Heinz Hofmann, Georg Scharf und Hans Zenger geehrt werden.
In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29. Dezember wurde die neue Vereinsform „e.V.“ vorbereitet und folglich eine neue Satzung verabvschiedet.
Im März des Jahres mussten Ehrenmitglied Josef Schiedermeier und im Mai Hans Haag (13 Jahre 1. Kassier sowie 3 Jahre 2. Vorsitzender) zu Grabe getragen werden.
 
1991: Für die Bewohner des katholischen Altenheims gab man am 23.03. ein Stun-denkonzert.
Am 26. April war der gemischte Chore ein Programmpunkt bei der Partnerschafts-feier mit Werdau.
Es folgte am Stadtfestsonntag,16.Juni ein öffentliches Singen in der Rückersdorfer Straße.
Zusammen mit dem Harfenisten Jürgen Koch fand am 13. September im kath. Pfarrsaal ein Liederabend satt.
Die kath. Pfarrkirche St. Bonifaz war am 15.12. Veranstaltungsort eines Advents-konzert mit der Achtler-Stubenmusik.
Die Weihnachtsfeier fand am 22. Dezember im Jägerhaus statt. Hierbei wurde Hermann Fenzel für sein Engagement ab der Wiedergründung 1957 als Schriftführer (9 Jahre), 2. Vorsitzender (1 Jahr) und 1. Vorsitzender (16 Jahre) zum Ehrenvorsitzenden ernannt. - Zu Ehrenmitgliedern des Singverein Frohsinn wurden ernannt: Maria Zinkel (Leiterin des Kindeschors und Frauenchors), Karl Ferentzi (Wiedergründungsmitglied), Georg Scharf (langjähriges Verwaltungsmitglied), Franz Breitschaft (12 Jahre 1. Schriftführer), Hans Genitheim (über 30 Jahre Sängervor-stand und stellv. Chorleiter).
 
1990: Am 22.04. nahm man am Sängerseminar in Gersdorf teil.
Zusammen mit der Sängervereinigung Schönberg richtete der Frohsinn am 12.05. ein Frühjahrskonzert in der Stadthalle aus. Vorgetragen wurden eine „Europa Reise“ von Willi Trapp und die „Fränkische Volksliederkantate“ von Gustav Gunsenheimer.
Für die Bewohner des evangelischen Altenheims gab man am 19.09. ein Stunden-konzert.
Am 17. November wirkte man am Konzert der Sängergruppe Moritzberg in Schwaig mit.
Leider musste man den Tod von den aktiven Sängern Loni Hauer und Ludwig Zimmermann betrauern.
 
1989: Die Jahreshauptversammlung am 13. Januar brachte zahlreiche Verände-rungen. Nach sechsjähriger, erfolgreicher Arbeit als 1. Vorsitzender trat Karl-Heinz Hofmann zurück.

Gemischter Chor des Singverein Frohsinn 1878 im Jahr 1989
v.l.: 1. Reihe Armin Hofmann, Hans Genitheim, Angela Fürle, Rudolf Mach, Maria Huger, Hans Volkert, Angela Buckel, Franz Breitschaft, Ingrid Stengl, Hans Haag
2. Reihe Karl-Heinz Hofmann, Otto Häring, Elfriede Landsdorfer, Hermann Fenzel, Heidi Klement, Barbara Luttenberger, Martha Langner, Lilo Hauer, Sigrid Steger, Chorleiter Gottfried Luttenberger
3. Reihe Stefanie Scherzer, Georg Scharf, Inge Dannhäuser, Franz Plecher, Maria Steinhauer, Gerda Brendel, Josef Schiedermeier, Hildegard Eisenhut, Karl Heinrich, Auguste Arndt
4. Reihe Josef Stengl, Gerdi Jüttner, Manfred Hofmann, 1 Vorsitzender Arnulf Hinney, Barbara Kraußer, Martin Genitheim, Grete Schmid, Rudolf Hirteis

Ihm folgte Arnulf Hinney als neuer 1. Vorsitzender nach, Hans Haag wurde zum 2. Vorsitzenden, Gusti Arndt zur Schriftführerin gewählt. Sie übernahm das Amt von Franz Breitschaft, der diese Position über 12 Jahre mit großem Engangement inne hatte. Neue Kassenverwalterin wurde lnge Dannhäuser.
Das Adventssingen fand am 10. Dezember in St. Jakob, Nürnberg statt.
Anlässlich der Weihnachtsfeier am 16.12. konnten die verdienten Sänger Arnulf Hinney (25 Jahre) und Hermann Schneider (40 Jahre) geehrt werden.

1988: 29. April veranstaltete man ein „Offenes“ Singen im im Vereinslokal Jäger-haus.
Anlässlich der 110-jährigen Bestehens des Singverein Frohsinn fand am 10.07. ein Festgottesdienst in der kath. Kirche St. Bonifaz und anschließend eine Totenehrung auf dem Friedhof statt.
Das Adventskonzert folgte am 4. Dezember in der evang. Heilig-Kreuz-Kirche in Röthenbach unter Mitwirkung eines Streichquartetts, der Röthenbacher Volksmusik sowie dem gemischten Chor und des Männerchord unter der Leitung von Gottfried Luttenberger.
Im Rahmen der Weihnachtsfeier am 18.12. konnten die Ehrungen des DSB und FSB für aktives Singen durch geführt werden: Barbara Luttenberger (10 Jahre), Hans Haag (25 Jahre), Franz Breitschaft (50 Jahre) und Josef Schiedermeier (60 Jahre).
 
1987: Am 4. April wirkte man zusammen mit dem Gesangverein Schönberg am Allgäuer Heimatabend mit.
Des Weiteren nahm man am Konzert der Chorgemeinschaft Röthenbach in der Stadthalle teil.
Ebenfalls im Mai standen die Veranstaltung zur 125-Jahrfeier des GV Schönberg an - am 2.05. ein Festkonzert und am 31.05. der Festzug.
Ebenso feierte der GV Rückersdorf sein 125-jähriges Bestehen mit einem Festkon-zert am 17.07. und dem Festumzug am 19.07.
Es folgte ein Paukenschlag bei der Sängerkonferenz am 17.12. Ein vorgeschlagener Lokalwechsel vom bisherigen Gasthaus Grünthal ins Jägerhaus wurde vom Volks-chor abgelehnt. Dauraufhin erging der einstimmige Beschluss der sofortigen Auf-llösung der Chorgemeinschaft Röthenbach. Der Volkschor löste sich auf und Gott-fried Luttenberger trat zum Frohsinn über und übernahm als Dirigent den Chores.
Leider musste man sich am 29.10. vom Wiedergründungsmitglied Max Zehent-bauer, der über 50 Jahre aktiver Sänger war, verabschieden.
 
1986: Anlässlich der Adventsfeier am 7. Dezember im TSV-Sportheim konnten für 25 Jahre Mitgliedschaft Anni Heinrich und Louis Fischer mit der Silbernadel des Singvereins ausgezeichnet werden. Die aktiven Sänger Otto Häring (25 Jahre) und Hermann Fenzel (40 Jahre) wurden im Namen des DSB und FSB durch den Vor-sitzenden des Sängerkreises Hersbruck, Walter Neumann aus gezeichnet
Musikalischer Höhepunkt war die Ausgestaltung des Adventsgottesdienstes in St. Jakob, Nürnberg am 14. Dezember.
 
1985: In der Jahreshauptversammlung am 10.01. wurde auf Grund der schwinden-den Sängerzahl beim Frohsinn die Gründung eines gemischten Chores beschlossen und über eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Volkschor diskutiert. Auf Antrag der Versammlung wird die Vorstand des Frohsinn ermächtigt entsprechende Ver-handIungen zu führen.
Bereits im März fanden die ersten gemeinsamen Chorproben mit dem Volkschor statt.
Am 23.07. wurde die Chorgemeinschaft Frohsinn-Volkschor unter dem Chorleiter Gottfried Luttenberger als eigenständiger Chor etabliert.
So konnte im Dezember ein Adventssingen in St. Jakob in Nürnberg verantaltet werden.
Der Verein trauerte um den Verlust des Altbürgermeisters, Ehren- und Wiedergrün-dungsmitglieds Karl Fischer. Er war über 60 Jahre aktiver Sänger.
 
1984: Zusammen mit dem Patenverein Rückersdorf fand zu erst am 4. April im Bürgersaal, Rückersdorf und eine Woche später in der Aula der Steinbergschule in Röthenbach ein Konzertabend statt.
Anlässlich der Weihnachtsfeier am 22. Dezember konnten erstmals auch passive Mitglieder geehrt werden.
Abschied nahm man von den langjährigen Sängern und Ehrenmitgliedern: Hans Burkhard, Hans Harthan und Konrad Hofmann.
 
1983: Bei der Jahreshauptversammlung am 25.02. übergab Hermann Fenzel nach 16-jähriger, erfolgreicherVorstandsarbeit den Vorsitz an Karl-Heinz Hofmann.
Im Rahmen eines Familienabends am 21.10. verabschiedete der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Hofmann Generalmusikdirektor Günter Neidlinger. Dieser verließ den Singver-ein Frohsinn aus beruflichen Gründen. Neben einigen Geschenken erhielt er die Ver-einsnadel in Gold.
Im Dezember gab man in der evangelischen St. Jakob-Kirche in Schönberg ein ge-meinsames Adventskonzert mit der Sängervereinigung Schönberg.
 
1982: Im März und Mai fanden zwei Sängerseminare statt - eine neue Maßnahme für einen Laienchor, die aber erstaunlich erfolgreich war, da ein Konzertprogramm mit hohen Anforderungen erarbeitet werden konnte.
Es folgte am 05. Juni ein Chorkonzert in der Aula der Steinbergschule mit dem Solisten Nandor Tomori, einem Bläser-Oktett der Hochschule für Musik Freiburg, dem Nürnberger Barocktrio und dem Männerchor des Singverein Frohsinn. Das stil-voll gestaltete Programm mit Volksliedern, Konzertchören von Schumann, Marschner, Bruckner und Franz Schubert sowie Melodien aus Oper und Operette begeistert e die Besucher der vollbesetzten Aula.
Anlässlich des Ehrenabends am 12. Juni in den Ratsstuben blickte 1. Vorsitzender Fenzel auf 25 Jahre Vereinsgeschichte seit der Wiedergründung am 17.02.1957 zurück. Er erinnerte an die bisherigen Chorleiter, an die vielen Konzerte und öffen-tlichen Auftritte des Chores in diesem Zeitraum. Kreisvorsitzender Karl Scherupp und Kreischorleiter Franz Kottek ehrten für 25-jährige aktive Sängertätigkeit im DSB und FSB: Adolf Fenzel, Hans Genitheim, Martin Genitheim, Karl Heinrich und Karl Stengl. Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden 40 Mitglieder des Frohsinn mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
Das Adventskonzert fand am 19. Dezember in der kath. Pfarrkirche St. Bonifaz mit den Fränk. Bläserbuam, der Röthenbacher Volksmusik, der Sängervereinigung Schönberg und dem Männerchor des Singverein Frohsinn unter der Leitung GMD Günt. Neidlinger statt.
Verabschieden musste der Verein in diesem Jahr Wiedergründungsmitglied Fritz Zinkel, der in der Zeit vom 17.02.1957 bis 15.01.1967 1. Vorsitzender des Vereins war. Weiter verstarb Karl Stengl, jun., 1 Vorsitzender 1977.
 
1981: Am 22.01. musste Thomas Fenzel, einer der 17 Initiatoren zur Wiedergrün-dung des Singverein Frohsinn im Jahre 1957 und engagierter Mitarbeiter der Ver-waltung (3 Jahre 2. Schriftführer und 16 Jahre 1. Kassier) zu Grabe getragen wer-den.
 
1980: Ronald Balg wechselte seinen Studienplatz und ging an die Musikhochschule Berlin. Hans Genitheim überbrückte die Zeit als Chorleiter bis zum erneuten Einstieg von GMD Günter Neidlinger als Dirigent des Chores.

Am 18.10. wirkte der Chor beim 80-jährigen Jubiläum der Oberpfälzer Eintracht mit, zum Einen beim Festgottesdienst und anschließend bei der Gestaltung des Festabends.

Zelterplakette

1978: Bei einem Festakt des Deutschen Sängerbundes am 16. April auf der Burg Trausnitz konnte der Ehrenvorsitzende Fritz Zinkel für den Singverein Frohsinn 1878 Röthenbach die am 7. April 1956 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftete Zelterplakette entgegen genommen werden. Diese Auszeichnung erhalten Chöre, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste in der Pflege des deutschen Volksliedes und der Chormusik erworben haben.
Neben der Verleihung der Zelterplakette stand dieses Jahr natürlich voll im Rahmen der 100-Jahr Feierlichkeiten des Singvereins.
Mit einem anspruchsvollen Festkonzert am 6. Mai in der Aula der Steinbergschule wurde die Jubelfeier eröffnet. Die mitwirkenden Musiker der Fachakademie für Musik Nürnberg, erweisen sich als fachlich kompetente Interpreten und gefühlvolle Be-gleiter des Chores. Der Dirigent Generalmusikdirektor Günter Neidlinger, ein Voll-blutmusiker, der stets die musikalische Perfektion anstrebt, führte an diesem Abend den hochmotivierten Männerchor des Singverein Frohsinn zu Höchstleistungen.
Zum Festkommers mit Ehrungen am Samstag, 20. Mai im Saalbau zum Grünthal konnte der 1. Vorsitzende Hermann Fenzel Abordnungen örtlicher Vereine und benachbarter Chöre, den 2. Bürgermeister Theo Schultes und Landrat Helmut Lange begrüßen.
Der Präsident des Fränkischen Sängerbundes, Alois Kremer, hielt die Festansprache und nahm die Ehrung namens des FSB und DSB für langjährig aktive Sänger vor. Geehrt werden für 10 Jahre: Franz Plecher, Karl-Heinz Hofmann, Hans Zenger und Georg Scharf - für 25 Jahre: Thomas Fenzel - für 40 Jahre: Franz Breitschaft - für 50 Jahre: Konrad Hofmann, Hans Burkhard, Josef Schiedermeier, Max Zehentbauer - für 60 Jahre: Altbürgermeister Karl Fischer. Zu Ehrenmitgliedern konnten Karl Heinrich und Josef Schiedermeier ernannt werden.
Am Festsonntag, 21. Mai fand eine Gedenkstunde am Friedhof für die Gefallenen und verstorbenen Mitglieder des Vereins statt. Der Männerchor sang „Sanktus“ und Vorstand Fenzel legt nach einer kurzen Gedenkrede einen Kranz nieder.
Es folgte ein ansehnlicher Festzug mit 24 Gruppen, darunter der Patenverein MGV Rückersdorf und zehn weitere Gesangvereine und führte vom Bahnhofsplatz zur Seespitzschule. Der anschließende kurze Festakt in der Seespitzhalle wurde durch den Männerchor des Frohsinn mit dem „Deutschen Lied“ von Kalliwoda und dem Grußwort des Vorsitzenden Fenzel eröffnet. Der Vorsitzende des Sängerkreises Hersbruck, Hubert Richter, gratulierte dem Frohsinn namens des Sängerkreises und des FSB. Mit den Alfelder Musikanten und der vorzüglichen Bewirtung durch den Vereinswirt Louis Fischer, fand im Pausenhof der Seespitzschule der Festsonntag einen stimmungsvollen Abschluss.
Die Aufführungen der Deutschen Messe von Franz Schubert am 18. Juni in der kath. Kirche St. Bonifaz in Form eines Festgottesdienstes und am 5. November in der evang. Heilig-Kreuz-Kirche wurden von den Zuhörern dankbar angenommen und bildeten den Abschluss der 100-Jahrfeier des Frohsinns.

1977: Bei der Jahreshauptversammlung im Januar wurde Hermann Fenzel erneut zum Vorsitzenden und Franz Breitschaft als 1. Schriftführer neu in die Vorstandschaft gewählt.

1976: Aus beruflichen Gründen übergab Hermann Fenzel das Vorstandsamt an Karl Stengl jun. erfolgte in der Jahreshauptversammlung einstimmig. Weiter wurde Hans Haag neuer Kassier des Vereins und somit Nachfolger Thomas Fenzel.
Bereits nach einem Jahr legte Chorleiter Schramm sein Amt nieder, ihm folgt GMD Günter Neidlinger. Der Chor hoffte, mit diesem anerkannten Musikfachmann seine Aufgaben erfolgreich zu verwirklichen.
Am 16. Mai wurde eine Werbeveranstaltung in Form eines „Musikalischen Früh-schoppen“ durch geführt, die in jeder Hinsicht als Erfolg bezeichnet werden konnte.
Am 17. Juli beteiligte sich der Chor an einem Gemeinschaftskonzert der Röthenbacher Chöre zu Gunsten des Hallenbadbaus in Röthenbach.
Bei einem Familienabend konnte der Präsident des Fränk. Sängerbundes, Alois Kremer, drei Sänger für aktive Chortätigkeit ehren: Karl Stengl sen. für 60, Fritz Zinkel für 40 und Hermann Schneider für 25 Jahre.
 
1975: Am 30. März verstarb im Alter von 80 Jahren der Chorleiter Willy Esche. 1. Vorsitzender Hermann Fenzel würdigte die großen Verdienste des Verstorbenen um den Verein. Zudem musste man am 25. Juni Wiedergründungs- und Ehrenmitglied Martin Kude Abschied nehmen.
Neuer Chorleiter wurde Herr Oberschulrat H. Schramm. Unter ihm wirkte der Chor an der 100-Jahrfeier der FFW Röthenbach mit. Ausserdem nahm man am Konzert „Musik aus Franken“ im Rahmen der Kreischortage des Sängerkreises Hersbruck am 7. Juni in Hersbruck teil.
Weiter folgten im September die gesangliche Umrahmung der Partnerschaftsfeier Röthenbach/Les Clayes-sous-Bois.
Dank einer großzügigen Spende des Ehrenmitglieds, Frau Ella Conradty, konnte der Singverein Frohsinn ein neues Klavier anschaffen.
 
1974: Auch in diesem Jahr wirkte der Gesanverein wieder bei Jubelfeiern Röthenbacher Vereine mit. So beim ASC am 23. März, des Moritzbergvereins am 24. Mai und dem TSV Röthenbach zum 75-jährigen Jubiläum am 14. Juli.
Am 8. Dezember wird in der kath. Kirche St. Bonifaz die Deutsche Messe von Franz Schubert aufgeführt.
 
1973: In Röthenbach begingen drei Vereine ihre Jubiläen, deren Feierlichkeiten vom Singverein Frohsinn mit gestaltet wurden; das waren das 50-Jährige des 1. FC Röthenbach, das 75-jährige Gründungsfest der Schießsportgesellschaft und 20 Jahre Vereinskartell.
„Das“ Ereignis des Jahres war aber das Chorkonzert „Bunte Palette“, bei dem Karl Stengl (Tenor und Frohsinnmitglied), Hans Fiedler (Bariton aus Nürnberg) und Otto Backer am Klavier (Kapellmeister am Opernhaus Nürnberg), Klavier den Singverein Frohsinn als Solisten unterstützten. - Die Pegnitz-Zeitung schreibt: „Man kann Willy Esche zu seinem Röthenbacher Chor beglückwünschen, dem Chor aber auch zu seinem Chorleiter.“ Wegen des großen Erfolges wird dieses Konzert zu Gunsten der „Aktion Sorgenkind“ am 23. Juni wiederholt.
 
1972: Der Singverein nahm an drei 100-Jahrfeiern teil: Gesangverein Vorwärts Leinburg, Concordia Förrenbach und Männergesangverein Haimendorf.
 
1971: Im Januar wurde Otto Häring als 1. Schriftführer als neues Vorstandsmit-glied gewählt.
Am 11. Juli fand ein Konzert der Sängergruppe Moritzberg in Röthenbach zum 50-jährigen Jubiläum des Sängerkreises Hersbruck statt. Hierbei wurde Leonhard Büttner, der die Sängergruppe über 20 Jahre leitete, von seinem Nachfolger, Gruppenvorstand Hermann Fenzel, zum Ehrenvorstand der Gruppe Moritzberg er-nannt.
Eine weitere überregionale Veranstaltung war die Ausrichtung des Kreissängertages am 7. November im Saalbau Grünthal. Nach der musikalischen Einleitung wurden durch den Kreisvorsitzenden Herrn Richter, die „Aktiven“ Georg Hammer und Hermann Fenzel für 25-jährige Sängertätigkeit mit der Silbernadel des DSB und FSB ausgezeichnet.
 
1970: Der Singverein Frohsinn veranstaltete mit dem Patenverein MGV Rückersdorf am 23. Mai ein Chorkonzert unter dem Motto: „Das Volkslied, ein Spiegel unseres Lebens“, was bei den Zuhörern großen Anklang fand. Die verschiedenen Texte sprach Anni Esche. Vorstand H. Fenzel würdigte im Rahmen der Veranstaltung die Verdienste der langjährigen Sänger Martin Kude und Hans Burkhard mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.
 
1969: Der Chordirektor Esche beging seinen 75. Geburtstag. Zu diesem Anlass wurde im Böhm-Saal ein konzertanter Festabend veranstaltet. Mitwirkende waren der Esche-Chor Nürnberg, die Sängervereinigung Lauf, der MGV Rückersdorf, der Singverein Frohsinn (alle Vereine unter der Leitung Willy Esche). Zu diesem „Bunten Melodienstrauß“ konnte der 1. Vorsitzender H. Fenzel neben den Vereinen den 1. Bgm. Schmidt aus Lauf, 2. Bgm. Hartsch aus Röthenbach, Dr. Alfred Kosel von den städt. Bühnen Nürnberg, Bundeschorleiter Escofier, Sänger-Kreisvors. Hubert Richter, sowie den Vorsitzenden der Sängergruppe Moritzberg Leonhard Büttner begrüßen. Der Abend war ein voller Erfolg, dessen Urheber die Vorstandschaft des Singverein Frohsinn war.
 
1968: Der Singverein beteiligte sich mit 14 Sängern am 16. Deutschen Bundes-sängerfest in Stuttgart.
Höhepunkt des Jahres war das 90-jährige Jubiläum des Singverein Frohsinn. Die geplante Uraufführung der Kantate „Schönster Schatz auf Erden“ von Hermann Erdlen konnte wegen Erkrankung des Komponisten nicht stattfinden. Der Fest-kommers am 9. November wird in einen Volksliederabend umdisponiert und erhielt durch die Mitwirkung der „Funkschrammeln“ einen volkstümlichen Charakter. 2. Vor-sitzender des FSB, Alois Kremer, hielt die Festansprache und führte im Auftrag des Deutschen und Fränkischen Sängerbunds die Ehrungen durch. Es wurden geehrt
für 50 Jahre aktives Singen: Karl Fischer, Hans Harthan; für 40 Jahre Hans Burkhard, Konrad Hofmann, Martin Kude, Josef Schiedermeier, Josef Stengl, Max Zehentbauer für Verdienste um den Verein Fritz Zinkel - er wurde zum Ehrenvor-sitzenden ernannt.
Zu Ehrenmitgliedern wurden die Sänger Karl Fischer (Altbürgermeister), Hans Harthan und Konrad Hofmann ernannt.
Gratulanten des Abends sind der FCR, der DAV, der MGV Rückersdorf.
Am Sonntag wurde anlässlich einer Gedenkstunde auf dem Friedhof der Gefallenen und verstorbenen Mitglieder des Vereins gedacht. Pfarrer Pinzel hielt die Ansprache und Vorstand H. Fenzel legte am Kreuz einen Kranz nieder. Es fand dazu ein Grup-pensingen der Sängergruppe Moritzberg im Böhm-Saal statt, bei dem Liedvorträge und Glückwünsche an den Jubelverein in bunter Folge übermittelt wurden.
 
1967: Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wird Hermann Fenzel zum 1. Vor-sitzenden gewählt. Die großen Verdienste des bisherigen Vorsitzenden Fritz Zinkel, der seit der Wiedergründung 1957 den Verein leitete, wurden anerkennend ge-würdigt. Die Chorarbeit ist auf die Vorbereitung für das 90-jährige Jubiläum aus-gerichtet.
 
1966: Am 1. Februar wurde Willy Esche Chorleiter des Singverein Frohsinn. Es be-gann eine „Neue Ära“ mit hohen Anforderungen an die Sänger.
Man wirkte in dem Stundenkonzert „Das singende Dorf“ beim Fränkischen Chorfest in Schweinfurt am 18. Juni mit. Der musikalische Höhepunkt des Jahres war aller-dings das Konzert am 26. November „Volkstümliche Musik“.
 
1965: Am 9. Mai fand eine Sängerfahrt nach Windisch Eschenbach statt. Hier wurde der „Wolga-Zyklus“ aufgeführt.
Mit dem Tod von 2. Vorstand verlor der Frohhsinn am 12.06. einen vorbildlichen Sänger und Idealisten.
Außerdem veranstaltete man am 18.06. das Gruppensingen der Sängergruppe Moritzberg in Röthenbach.
 
1964: Vom 26.-28. Juni fand das Kreissängerfest des Sängerkreises Hersbruck in Lauf und Röthenbach statt. Mit der Ausrichtung des Kantatenabends in der Mehr-zweckhalle der Seespitzschule, sowie von je einem Stundenkonzert in den beiden Sälen zum Grünthal und Böhm wurde dem Verein eine große organisatorische Auf-gabe gestellt. Darüber hinaus wirkte der Chor an einem Stundenkonzert und einer Kantate am Festabend mit.
Weiter erfolgte en Gegenbesuch des MGV Eltmann.
Am 1. November legte der Chorleiter Bruno Schmidt sein Amt nieder. Die Leitung des Chores übernimmt Sängervorstand Hans Genitheim, begleitet von Karl Schödel am Klavier.
 
1963: In diesem Jahr wirkte man am 40-jährigen Jubiläum des 1. FC Röthenbach und der 100-Jahrfeiern in Engelthal und der Singgesellschaft Happurg mit.
Mit der Sängerfahrt nach Eltmann/Main wurde eine in Essen geknüpfte Freundschaft zwischen Sängern des MGV Eltmann und des Frohsinn fortgesetzt.
 
1962: Unter dem Motto „Europäische Volkslieder“ richtete der Singverein ein Kon-zert unter Beteiligung des Männerchors, des Kinderchors und dem Orchester Karl Schädel unter der Leitung von Bruno Schmidtaus. Besonderen Anklang fand der „Wolga-Zyklus“ von Hugo Jüngst, gestiftet von Sängerfreund Georg Beugler.
Weiter war man in Coburg bei der 1. GO-Jahrfeier des Deutschen Sängerbundes, im Gründungsort des Deutschen Sängerbundes.
Das 25-jährige Priesterjubiläum des Vereinsmitgliedes Pfarrer Johannes Pinzel wird von dem Männerchor gesanglich umrahmt.
Vom 19.-23. Juli fand das 15. Deutsche Bundessängerfest in Essen statt. Chorleiter Bruno Schmidt, Fritz Zinkel, Robert Werner, Hans Genitheim, Hans u. Konrad Burkhard, Martin Kude, Thomas Hermann, Adolf Fenzel, Max u. Horst Zehentbauer, Josef u. Werner Liebwein besuchen einige Veranstaltungen dieses einmaligen Sän-gerfestes und wirkten an der vom Fränkischen Sängerbund aufgeführten Chorfeier „Fröhliches Frankenland“ mit. Die Fahnenträger sind Adolf
 
1961: Die Höhepunkte des Jahres waren der Sängertag in Feucht, die Mitwirkung am Volkstrauertag sowie die Sängerfahrt nach Dinkelsbühl und Rothenburg.
 
1960: Hans Genitheim wird zum Sängervorstand und Thomas Fenzel zum 1. Kassier gewählt.
Am 12./13. März nimmt der Chore am Fränkischen Sängertag in Schnaittach teil.
Das Kirchenkonzert am 30. April in der kath. Pfarrkirche St. Bonifatius unter der Mitwirkung von Dr. Friedrich Ehrlinger (Orgel) sowie des Kinder- und Männerchores kann durch ein fein abgestimmtes Programm war ein voller Erfolg. Zum Vortrag kommen überwiegend moderne Chorsätze.
Weiter beteiligt sich der Frohsinn am Fränkischen Sängerfest in Würzburg vom 23.-24. Juli und erlebt dort moderne Chorliteratur.
 
1959: Am 11. Januar findet der Sängertag des Sängerkreises Hersbruck in Röthenbach statt. Die musikalische Einleitung des Sängertages mit dem ersten ge-meinsamen Auftreten des Kinder- und Männerchors findet bei den Zuhörern guten Anklang. Der 1. Vorsitzende des FSB Ludwig Lebegern bezeichnet die Chorarbeit des Frohsinn als mustergültig.

Im Rahmen eines Ehrenabends werden Karl Stengl, sen., Wolfgang Neuberger und Georg Meyer zu Ehrenmitgliedern ernannt. Karl Fischer und Karl Ferentzi erhalten die goldene Ehrennadel des Deutschen und des Fränkischen Sängerbundes für 40-jährige aktive Sängertätigkeit.
Karl Heinrich übernimmt in diesem Jahr als neues Verwaltungsmitglied das Vereins-archiv.

1958: 80 Jahre Singverein „Frohsinn“
Im Rahmen eines Festkommers am Samstag, 28.06. mit Enthüllung der frisch renovierten Vereinsfahne eröffnet die Feierlichkeiten. Mitwirkende des Abends sind der Männerchor des Frohsinn (Leitung Bruno Schmidt), der Gemischte Chor des Patenvereins MGV Rückersdorf (Ltg. Hans Daucher) und der Männerchor der Sängergruppe Moritzberg (Ltg. Chordirektor Willy Esche). Das Orchester der Sudetendeutschen Landsmannschaft umrahmt den Festakt.

Der Kinderchor des Singverein Frohsinn 1958 im Jubiläumsjahr

Neben der Totenehrung und den Festgottesdiensten in beiden Kirchen wird am Festsonntag (29. Juni) ein Vermisstengedenken an der Mahntafel durchgeführt. Bei dieser schlichten Feier können die zarten Stimmen des neugegründeten Kinderchores unter der Leitung von Maria Zinkel mit den Sätzen: „Nichts kann uns rauben“ und „Dona nobis pacem“ die Aufmerksamkeit der Zuhörer erwecken. Ein Morgensingen an verschiedenen Plätzen wird von elf mitwirkenden Chören gestaltet. Der Festzug mit einem geselligen Ausklang beendet diese Jubiläumsfeier.

Der Männerchor des Singverein Frohsinn im Jubeljahr 1958 vor dem Rathaus
Bruno Schmidt Kantor und Chorleiter (1957-1964)

1957: Dem Drängen der im Volkschor aktiven Frohsinn-Anhänger dem fränkischen Sängerbund beizutreten, wird von der Vorstandschaft des Volkschores entgegengewirkt. Ein ent-sprechender Antrag wird in der Jahreshauptversammlung des Volkschores von der Tagesordnung gestrichen.
Darauf reagieren die 17 nachfolgend genannten aktiven Sänger mit Protest und werden zu den Urhebern der Wiedergründung des Singverein Frohsinn:
Georg Bößner, Georg Büttner, Hans Burkhard, Willi Fellner, Hermann Fenzel, Thomas Fenzel, Karl Ferentzi, Georg Hammer, Martin Kude, Fritz Meier, Wolfgang Neuberger, Johann Schaller, Josef Schmid, Hermann Schneider, Robert Werner, Max Zehentbauer und Fritz Zinkel.
ln der Wiedergründungsversammlung des Singverein Frohsinn 1878 Röthenbach am 17.02. 1957 wird aus den 35 Mitgliedern folgende Verwaltung gewählt: 1. Vorsitzender Fritz Zinkel, 2. Vorsitzender Robert Werner, 1. Schriftführer Hermann Fenzel, 2. Schriftführer Thomas Fenzel und 1. Kassier Georg Hammer. Mit 27 Sängern beginnt der Männerchor unter der Leitung von Bruno Schmidt bereits am 21. Februar mit der Chorarbeit im neuen Verein. Der Beitritt zum Fränkischen Sängerbund erfolgt dann am 1. Juli 1957.

1946: Aus den vor 1933 bestehenden 4 Röthenbacher Gesangvereinen wird im Jahre 1946 der Volkschor Röthenbach gegründet. Auch die Sänger des Singverein Frohsinn schließen sich dieser Chorgemeinschaft im Interesse des deutschen Chor-gesanges an. Vorstand ist H. Herbst, Chorleiter Hans Daucher - der Chor ist Mit-glied im DAS, dem Deutschen Allgemeinen Sängerbund.
 
1939: Der Kriegsbeginn im September bringt für viele aktive Sänger die Einbe-rufung zur Wehrmacht und legt zwangsläufig die Chorarbeit still.
 
1936: Mit Georg Meyer als 1. Vereinsführer und Hans Herbst als 2. Vereinsführer, Kassier Hans Friedrich, Schriftführer Hans Lohbauer, Pressewart Otto Breuer, Archivar Martin Kude und 2. Chorleiter Max Untner beginnt die letzte Epoche des Singverein Frohsinn vor Ausbruch des 2. Weltkrieges.
 
1934: Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten werden auch in Röthenbach die Arbeitergesangvereine verboten. Der Gesangverein Cäcilia, der am 17.06. 1919 gegründete Gesangverein „Männerchor“ und der Gesangverein Eichenlaub fallen dieser aus heutiger Sicht undenkbaren Maßnahme zum Opfer und werden aufgelöst. Mit einem Mitglied der NSDAP als Vorstand kann der Frohsinn seine Vereinsarbeit fortsetzen und „ausgebootete“ Sänger der anderen Vereine in seinen Reihen aufnehmen.
 
1933: 1. Vorstand Hans Weiß, 2. Vorstand Ernst Lange, Kassier Karl Fischer, Schriftführer Willy Rettenbacher, Sängervorstand Georg Franz und Archivar Riedel jun. lenken den Verein.
 
1931: Als Nachfolger von Georg Meyer wird Leonhard Bär jun. 1. Vorsitzender. Der Verein hat 167 Mitglieder, darunter 25 Sängerinnen, 40 Sänger, einen Ehrenvor-sitzenden und 10 Ehrenmitglieder.
 
1930: Am 2. Weihnachtsfeiertag wird vor einem vollen Haus die Operette „Tanz ins Glück“ von Robert Stolz aufgeführt. Leohnard Bär sen., Leonhard Bär jun., Sebastian Harthan und Hans Riedel werden im Verlauf des Abends zu Ehrenmitgliedern ernannt.
 
1929: Nikolaus Geiß legt sein Amt als Vorstand nieder. Neuer Vorsitzender wird Georg Meyer. Am 15. April führen Mitglieder des Vereines die Operette „Verliebte Leut“ von Georg Milke auf, die wegen des großen Erfolges zu Gunsten der Sanitätskolonne wiederholt wird.

1928: Am 9. Juni feiert der Singverein Frohsinn im Gebhard-Saal mit einem Fest-abend im Rahmen eines Konzertes sein 50-jähriges Jubiläum. Ein Freundschaftssingen am Sonntag-Nachmittag mit benachbarten Chören und ein Festball im Gebhard-Saal beschließen die harmonische Jubiläumsfeier.

Gemischter Chor des "Frohsinn" 1928
1925: Im Juni tritt Georg Luber wegen Erkrankung als Vorstand zurück. Kaminkehrermeister Nikolaus Geiß übernimmt die Vereinsführung. Am 29. August erfolgt die Gründung eines gemischten Chores. Zur ersten Probe am 7.09. sind 29 Damen anwesend. Außerdem wird eine Theatergruppe mit talentierten Laienspielern organisiert.
 
1924: Beteiligt sich der Verein am 9. Deutschen Bundessängerfest in Hannover mit 5 Sängern.
 
1923: Nachfolger des verstorbenenVorstandes Eduard Stich wird Georg Luber. Unter ihm und dem Chorleiter Otto Götz veranstaltet der Chor ein Kirchenkonzert in der evang. Kirche zu Gunsten von Krieger-Witwen des Vereines.
 
1921: Unter der Leitung von Karl Ott veranstaltet der Frohsinn im November ein Konzert in Hersbruck. Für seine Verdienste als Chorleiter von 1898 - 1905 und 1914 - 1918 wird Konrad Trunk zum Ehrenmitglied ernannt.
 
1919: Der am 17.06.1919 gegründete Gesangverein „Männerchor“ versucht den damals noch nicht singfähigen Frohsinn durch eine Fusion - samt Inventar, Fahne und Aufgabe des Namens Frohsinn - zu integrieren. Der Versuch scheitert und es beginnt mit Eduard Stich als 1. Vorsitzenden, dem Schriftführer Hans Dorn, Kassier Hans Strobel und Chorleiter Karl Ott die erste aktive Chorarbeit nach dem 1. Weltkrieg.
 
1914: Während des Krieges 1914 - 1918 wird der Verein zusammen mit der Sängerabteilung des evang. Arbeitervereines unter der Leitung von Oberlehrer Konrad Trunk zum Kriegsmännerchor.
Die Verwaltung mit Bürgermeister Konrad Zimmermann als 1. Vorstand, dem Schriftführer Eduard Stich und den Beisitzern: Alfred Walter, Sebastian Harthan, Philipp Krauser und Heinrich Klötzer organisieren Familienabende zu Gunsten des Roten Kreuzes sowie Willkommensgrüße für Heimkehrer und Grabgesänge. Im Jahre 1916 ist der Chor durch erneute Kriegseinsätze nicht mehr funktionsfähig.
 
1913: Georg Metzger übernimmt den Vorsitz und führt den Verein bis zum Ende des 1. Weltkrieges.
 
1912: Der Lehrer Karl Ott wird neuer Chorleiter. Der Chor beteiligt sich mit 22 Sängern am 8. Deutschen Bundeschorfest in Nürnberg.

1910: Die dynamische Entwicklung der ortsansässigen Firma Conradty und das damit verbundene Anwachsen der Gemeinde Röthenbach bringt für den Frohsinn erfreulichen Mitgliederzu-wachs. Conradty beschäftigt 1793 Arbeiter, Röthenbach zählt 4896 Einwohner. Der Singverein Frohsinn verzeichnet 97 Mit-glieder. Die umsichtige Vereinsführung des von 1895 bis 1910 amtierenden 1. Vorsitzenden Konrad Zimmermann ist für die positive Entwicklung des Vereines von entscheidender Bedeu-tung und wird durch seine Ernennung zum Ehrenvorsitzenden im März 1910 gewürdigt.
Nachfolger Karl Stegner fungiert bis 1912 als 1. Vorsitzender, die Chorleiter dieser Zeit waren die Lehrer Müller, Stahl und Kämpf. Der häufige Wechsel der Chorleiter, zumeist in berufsbedingten Versetzungen begründet, erfordert von den Sängern stets ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und Toleranz.

1903: Das 25-jährige Jubiläum des Frohsinn wird mit einer Bildenthüllung und einem Festball gefeiert.

kgl. bayr. Commerzienrat Friedrich Conradty

1900: Die Anschaffung einer Vereinsfahne scheitert über Jahre hinweg an der schwachen Finanzlage des Vereines. Eine großzügige Spende des königl. bayerischen Commerzienrates Friedrich Conradty gegen Ende des 19. Jahrhunderts ermöglicht dann die Er-füllung dieses lang gehegten Wunsches.
Auf Grund einer vorhandenen Depesche wird vermutet, daß Friedrich Conradty im März 1900 die Ehrenmit-gliedschaft des Singverein Frohsinn verliehen wurde. Am 10. Juni kann der Röthenbacher Singverein mit dem seit 1898 fungierenden Chorleiter, Konrad Trunk, die Fahnenweihe gebührend feiern und an die zahlreich erschienenen Gastvereine schmucke Erinnerungsbänder verteilen.

1897: Martin Beugler wird der 1. Amtsinhaber des neugeschaffenen Postens eines Schriftführers.

1. Bürgermeister 1906-1927 Konrad Zimmermann

1895: Konrad Zimmermann übernimmt die Vereinsführung als 1. Vorsitzender.

1887: Ludwig Rosenthal übernimmt erneut die Vorstandschaft und bleibt bis 1894 im Amt.

 

1882: Michael Zimmermann löst Ludwig Rosenthal als 1. Vorsitzender ab.

 

1879: Im März erfolgt der Beitritt zum Fränkischen Sängerbund.

 

1878: Fünfzehn Männer, darunter Ferdinand Hammer, Georg Bachmeier, Paul von der Grün und Konrad Zimmermann, gründen am 14. Februar im Gasthaus zum Grünen Baum den Singverein Frohsinn Röthenbach. Als Patenverein fungiert der MGV 1862 Rückersdorf. Röthenbach ist damals noch eine kleine überwiegend evang. Dorfgemeinde mit 330 Einwohnern, die von der Pfarrei Rückersdorf betreut wird. Bürgermeister ist Friedrich Wittmann (1877 -1884). Die Gründung der Firma C. Conradty lockt viele Ansiedler aus der Oberpfalz und Oberfranken nach Röthenbach. Gute Voraussetzungen um ein, nach den damaligen Verhältnissen erträgliches Leben zu führen sind gegeben. (Bahnhof seit 1859, Postamt seit 1867 - Schule: am 3.01.1876 mit 69 Kindern eröffnet.)
Unter dem 1. Vorstand Ludwig Rosenthal und dem Chorleiter Beißer (Lehrer), ist der Verein bald kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt der Gemeinde Röthenbach. Bereits am 26.05.1878 beteiligt sich der Männerchor des Frohsinn aktiv am Sängertag in Lauf, wofür ihm im „Fränkischen Kurier“ vom 29. Mai große Anerkennung ausgesprochen wird.
Wie bei Nachforschungen aus dem damals noch recht dürftigen Pressewesen festgestellt werden konnte, fanden schon seinerzeit Chorveranstaltungen statt, die auf Grund der beteiligten Chöre zumindest mit Gruppenveranstaltungen unserer Zeit vergleichbar sind. Daraus ist eindeutig erkennbar, daß schon sehr bald ein gutes Verhältnis zu den benachbarten Chören geschaffen und darüber hinaus der Gemeinschaftssinn gepflegt wurde, der im Vortrag von Gesamtchören seinen Ausdruck fand.

 

1862: Am 1. Mai wurde von 106, durch Vollmacht vertretenen Vereinen in Coburg der Fränkische Sängerbund gegründet. Im gleichem Jahr vollzog sich ebenso in Coburg die Gründung des DEUTSCHEN SÄNGERBUNDES.

 

1808: Karl Friedrich Zelter gründete in Berlin die erste Deutsche Liedertafel und ahnte wohl selbst kaum, daß er damit den Anstoß zu einer Sängerbewegung gab, die das gesamte deutsche Volk umfasste. ln den folgenden Jahrzehnten fand dieses Beispiel begeisterte Nachahmung mit zahlreichen Chorgründungen in ganz Deutschland.

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